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Archiv für Software

Zwei neue selbstgemachte Mini-Tools

In letzter Zeit hatte ich mal wieder etwas mehr Zeit zu programmieren, daher gibt es jetzt zwei neue kleine Tools für euch ;-)

Files2Text - Screenshot Das erste Programm habe ich mal vorläufig Files2Text genannt (ein besserer, total cooler Name viel mir spontan nicht ein ;-) ). Bei diesem Tool habe ich eine Idee umgesetzt die ich schon vor einiger Zeit hatte, und zwar ging es mir immer ziemlich auf die Nerven größere Ansammlungen von Dateien von Hand oder mit einem der diversen im Netz erhältlichen “Rename-Tools” (die meiner Meinung nach viel zu unflexibel sind) umzubenennen. Und da ich oft mit meinem Texteditor (ScITE!) arbeite kam mir die Idee, wieso nicht auch Dateinamen im Texteditor bearbeiten? — Das ist sehr flexibel und man muss sich nicht an eine neue Umgebung gewöhnen :-) Und nach ein paar Experimenten war dann auch der erste Prototyp geboren. Und genau den gibt es hier zum download.

No sub folders! - Screenshot Mit dem zweiten Tool das ich No sub folders! getauft habe versuche ich das Problem zu lösen, dass man bekommt wenn man viele komprimierte Dateien (z.B. ZIP-Archive) auf einmal entpackt und jedes Archiv einen eigenen Unterordner anlegt. Das mag zwar manchmal ganz praktisch sein, aber wenn man z.B. Schriftarten oder andere einzeln gepackte Dateien extrahiert dann entstehen dadurch unzählige unnötige Unterordner aus denen man die Dateien dann wieder raus ziehen muss. Genau da setzt mein Tool ein. Man wählt einfach den Start Ordner aus (z.B. den eigenen “Downloads-Ordner”) und dann verschiebt einem mein Mini-Tool alle Dateien aus den Unterordnern in den definierten Start Ordner und löscht dabei auch optional die entstandenen leeren Ordner.

Das Kleingedruckte

Wie ich schon im Text erwähnt habe sind die zwei Programme erste Prototypen und ich kann euch keine Garantie für irgendwas geben. Ich habe die Programme zwar ausführlich getestet aber Fehler können sich immer mal einschleichen. Also nutzt die Programme bitte auf eure eigene Verantwortung und verklagt mich nicht wenn’s schief gegangen ist ;-) Und seid vor allem vorsichtig mit dem “No sub folders!” Tool, testet es nicht leichtfertig mit dem Pfad “C:/”, außer Ihr wollt testen wie stabil euer Betriebssystem ist ;-) ( Ich habe zur Sicherheit eine Warnmeldung eingebaut — man weiß ja nie…)

Noch einen Tipp zum Schluss

FileMenu Tools - Screenshot Ich habe solche kleinen Helferlein, wie die zwei oben beschriebenen Programme, immer ganz gerne im Explorer Kontextmenü. Denn dadurch kann ich sehr schnell und ohne das langwierige Datei suchen auf die Tools zugreifen. Allerdings wollte ich euer System nicht noch mehr “zumüllen” und habe deshalb darauf verzichtet ein eigenes Kontextmenü Modul zu implementieren. Was, nebenbei gesagt, auch gar nicht so einfach ist (Stichwort: Windows Shell Extensions…). Aber… — genau für den Fall kenne ich zufällig genau das richtige Programm: FileMenu Tools von dem spanischen Entwickler Rubén López Hernández (keine Angst das Tool gibt es auch in Englischer Sprache). Ein sehr praktisches Tool, meiner Meinung nach, denn es ermöglicht einem jedes beliebige Programm in das Explorer Kontextmenü zu zaubern. Und das sogar mit frei wählbarem Icon und einigen anderen praktischen Features. Zudem kann man damit auch Kontextmenü Einträge von anderen Programmen entfernen, falls diese einem auf die Nerven gehen. Alles in allem eine sehr coole Sache und bestens dafür geeignet um z.B. meine Tools in den Explorer einzubinden.

Download


Demnächst stelle ich auch noch den Quelltext von den Tools online…

Rückmeldungen ist natürlich erwünscht!

Mit Windows auf Safari-Tour

Swift

Auf der Worldwide Developers Conference, die von Apple jährlich veranstaltet wird um neue Produkte und Technologien zu präsentieren, wurde dieses mal eine Neuheit vorgestellt die auch Windows Benutzer interessieren könnte. Und zwar ist der unter Mac OS X sehr populäre Web-Browser Safari nun auch für Windows zu haben. Seit letztem Jahr gab es zwar schon den auf der gleichen Engine basierenden Web-Browser "Swift" für Windows, aber mit der offiziellen Unterstützung für Windows könnte die Portierung und die Fehlerkorrektur nun vielleicht etwas schneller vorangehen. Da beide Browser im aktuellem Stadium nicht gerade sehr stabil wirken.

Die Rückmeldungen scheinen aber im allgemeinen sehr negativ auszufallen, da diese erste Beta Version noch sehr viele Fehler enthält. Vermutlich wollte Apple unbedingt eine erste Version rechtzeitig zur WWDC veröffentlichen.

Safari screenshotNatürlich musste ich mir den Browser auch sofort runterladen und testen, hier meine kurze Zusammenfassung dazu: Nach der Installation, die bei mir übrigens ohne Probleme lief, hatte ich eine schlichte Safari-Verknüpfung in meinem Startmenu. Nach einem Klick darauf, eröffnete sich vor mir die Oberfläche des neuen Browsers. Diese hat den typischen Mac-Look inklusive der üblichen Aqua-Bedienelemente. Ich persönlich finde das sehr sexy, wobei ich allerdings auch irgendwie einen Faible für Mac’s habe — obwohl ich (leider) keinen besitze. Allerdings lässt sich, wie bei allen anderen Dingen, auch darüber streiten.

FehlermeldungZuerst habe ich dann natürlich meine eigene Homepage getestet. Und siehe da, es gibt schon die ersten Rendering-Fehler. Und zwar werden scheinbar bestimmte CSS Konstrukte nicht richtig gerendert, wodurch komische Lücken mitten im Text entstehen. Danach wollte ich die verschiedenen Menüoptionen austesten, allerdings verabschiedete sich der Browser bei vielen sofort (z.B. Favoritenverwaltung). Außerdem scheint diese Beta noch etwas viel Speicher zu verbrauchen. Zugute halten muss man ihm aber das er momentan einer der einzigen Browser ist die den Acid 2 Test bestehen und die Geschwindigkeit ist auch nicht schlecht.

Alles in allem finde ich es prima das es den Safari Browser jetzt auch für Windows gibt, das liegt einerseits daran das ich wie ja schon oben erwähnt ein Faible für den Mac habe, es zum Testen der eigenen Webseiten sehr praktisch sein kann und es hoffentlich auch die Konkurrenz belebt.

So nach dem sich die und Diskussionen zum Thema Safari unter Windows nun zwar schon seit einigen Wochen schneeballartig im Netz verbreiten, wollte ich einfach auch mal meinen Senf dazu geben ;-)


Mehr darüber lesen? — Hier einige weiterführende Links:



Remove Empty Directories - neue Version!

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mit PHP und Winbinder ein kleines Windows-Programm geschrieben das alle leeren Ordner unter einem vom Benutzer frei wählbaren Start-Ordner löscht. Das ist zwar keine weltbewegende Sache, aber ich finde es ziemlich praktisch da sich oftmals nach dem Aufräumen der Festplatte eine Menge leerer Ordner ansammelt, und wer hat schon Lust diese von Hand zu löschen?

Das Suchergebniss wird dann in einer übersichtlichen Baumstruktur dargestellt. Des weiteren lassen sich eigene Regeln zum löschen oder beibehalten von Ordnern definieren. Zudem können auch Ordner die nur leere Dateien enthalten erfasst werden.
Einfach ausprobieren ! — RED verändert nichts am System und lässt sich wieder einfach deinstallieren :-)

Screenshots:

Remove Empty Directories - Screenshot 1 Remove Empty Directories - Screenshot 3 Remove Empty Directories - Screenshot 3

Feedback?

Ihr habt Probleme mit RED, Fragen oder Anregungen? Dann einfach hier im Blog oder über das Kontaktformular auf meiner Homepage einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich über alle Rückmeldungen (aber natürlich mehr über die positiven ;-) ).

System Anforderungen:

RED benötigt das kostenlos erhältliche .NET Framework 2.0 von Microsoft damit alles korrekt funktioniert. ( Das Setup-Programm sollte allerdings selbst prüfen ob das .NET Framework 2.0 installiert ist und es ggf. nachinstallieren. )

Download:

(RED ist momentan nur in Englisch verfügbar)

Der Quelltext von RED unterliegt der Open Source Lizenz GNU LGPL.

Also ich hoffe euch gefällt das Tool und Ihr findet einen praktischen Einsatz dafür!

Jonas


Weitere meiner Tools die es kostenlos zum Download gibt:

Meine 5 Tools der Woche - 2

Hier nochmal ein Artikel für die “Tools der Woche” Rubrik in der ich mehr oder weniger regelmässig Freeware Tools vorzustelle.

Die ersten 3 nachfolgenden Programme benütze ich auch selbst öfters, die anderen nur selten.

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