13. Aug, 2007
Die Linux Fans unter euch werden sicher schon von Compiz oder auch Beryl gehört haben,
beides sind freie Composition- und Fenstermanager die den langweiligen Desktop in
eine wahres Feuerwerk von grafischen Effekten und Animationen verwandeln.
Das ganze soll allerdings nicht nur eine “Spielerei” sein, sonder soll den Benutzern auch
den Umgang mit dem Desktop erleichtern.
Die beiden Konkurrenten Compiz und Beryl sind nun wiedervereint und tragen die
Bezeichnung Compiz Fusion.
Im Blog von Ambros Gleissner gibt es einen Vorgeschmack auf die kommende Version
als Video. Schaut es euch an — da läuft einem Windows Benutzer, wie mir, das
Wasser im Munde zusammen!
31. Jul, 2007

Nach dem meine
Codeschnipsel Sammlung nun schon seid fast 2 Jahren
online ist und schon etwas verstaubt wirkte, habe ich es nun endlich
fertig gebracht dem Projekt, durch eine
Komplett-Erneuerung, einen
frischen Glanz zu verpassen.
Unter anderem habe ich den alten Projektnamen “Codedump” (dump = Abladeplatz, Depot,
Grube, Halde, etc.) nun durch den etwas positiver klingenden Namen “Snippet-Archiv”
ersetzt.
Das war natürlich nicht alles —
neue Funktionalitäten gibt es auch noch:
-
Wenn man nun einen Quelltext anklickt erscheint eine Textbox
wodurch man sehr schnell und sauber den Code kopieren kann.
(Ich liebe Copy&Paste
)
-
Die Kommentarfunktion ist jetzt auch überarbeitet und kommt nun nicht
mehr von dem fremden Dienst js-kit.com, der mir etwas zu unübersichtlich
war, sondern liegt auf meinem Server. So kann man jetzt zu jedem
Snippet einen Kommentar hinterlassen, wodurch das ganze Projekt schon
etwas mehr in die Richtung Web 2.0 geht
-
Nach dem die letzte Version meines selbst gebastelten Projektes etwas
unflexibel war und ich z.B. keine C# Snippets hinzufügen konnte, geht
das nun ohne Probleme. Das heißt in Zukunft werden noch viele neue
Snippets folgen…
Leider bin ich aber noch nicht dazu gekommen das Projekt multilingual aufzubauen
(bzw. ich war zu faul dazu *g*). Aber ich denke, dass die meisten Programmierer sowieso
mit Englisch klar kommen werden und auch sollten
Die vorhandenen
PHP Klassen werde ich demnächst auch noch ausbauen, wobei
ich allerdings noch nicht genau weiß ob ich die Kategorie nicht auf meine
Hauptseite verlagern soll. Mal sehn…
So dann noch viel Spaß beim Stöbern in
meinen Code-Snippets!
13. Jun, 2007

Auf der
Worldwide Developers Conference, die von Apple jährlich veranstaltet wird um neue Produkte und
Technologien zu präsentieren, wurde dieses mal eine Neuheit
vorgestellt die auch Windows Benutzer interessieren könnte. Und zwar ist der unter
Mac OS X
sehr populäre Web-Browser Safari nun
auch für Windows zu haben.
Seit letztem Jahr gab es zwar schon den auf der gleichen
Engine basierenden
Web-Browser "Swift"
für Windows, aber mit der offiziellen Unterstützung für Windows könnte die
Portierung und die Fehlerkorrektur nun vielleicht etwas schneller vorangehen. Da
beide Browser im aktuellem Stadium nicht gerade sehr stabil wirken.
Die
Rückmeldungen scheinen aber im allgemeinen sehr negativ auszufallen, da diese
erste Beta
Version noch sehr viele Fehler enthält. Vermutlich wollte Apple unbedingt eine
erste Version rechtzeitig zur WWDC veröffentlichen.
Natürlich
musste ich mir den Browser auch sofort runterladen und testen, hier meine
kurze Zusammenfassung dazu: Nach der Installation, die bei mir übrigens
ohne Probleme lief, hatte ich eine schlichte Safari-Verknüpfung in meinem Startmenu.
Nach einem Klick darauf, eröffnete sich vor mir die Oberfläche des neuen Browsers.
Diese hat den typischen Mac-Look inklusive der üblichen
Aqua-Bedienelemente.
Ich persönlich finde das sehr sexy, wobei ich allerdings auch irgendwie einen
Faible für Mac’s habe — obwohl ich (leider) keinen besitze. Allerdings lässt
sich, wie bei allen anderen Dingen, auch darüber streiten.
Zuerst habe ich dann
natürlich meine eigene Homepage
getestet. Und siehe da, es gibt schon die ersten Rendering-Fehler. Und zwar
werden scheinbar
bestimmte CSS Konstrukte nicht richtig gerendert, wodurch komische Lücken
mitten im Text entstehen.
Danach
wollte ich die verschiedenen Menüoptionen austesten, allerdings verabschiedete sich
der Browser bei vielen sofort (z.B. Favoritenverwaltung). Außerdem scheint diese
Beta noch etwas viel Speicher zu verbrauchen. Zugute halten muss man ihm aber
das er momentan einer der einzigen Browser ist die den
Acid 2 Test
bestehen und die Geschwindigkeit ist auch nicht schlecht.
Alles in allem finde ich es prima das es den Safari Browser jetzt auch für
Windows gibt, das liegt einerseits daran das ich wie ja schon oben erwähnt ein
Faible für den Mac habe, es
zum Testen der eigenen Webseiten sehr praktisch sein kann und es hoffentlich
auch die Konkurrenz belebt.
So nach dem sich die Blog Einträge und
Diskussionen zum Thema
Safari unter Windows nun zwar
schon seit einigen Wochen schneeballartig im Netz verbreiten, wollte ich
einfach auch mal meinen Senf dazu geben
Mehr darüber lesen? — Hier einige weiterführende Links:
5. Mai, 2007
Gestern habe ich wieder ein neues Tool online gestellt.
Mit Test everything könnt Ihr eine belibige Webseite sehr einfach mit diversen
Webtools (HTML validators, SEO tools, Social services, Web proxies, …) testen ohne diese immer wieder suchen zu müssen. Im Prinzip funktioniert mein Tool wie eine große Bookmarklet-Sammlung
Von der Idee zur technischen Umsetzung…
Auf die Idee zu diesem kleinen Hilfsmittel kam ich als ich mal wieder ein bestimmtes Tool gesucht habe um meine Webseite damit zu prüfen und ich es nicht gefunden habe. Nach einer kurzen Google suche habe ich nichts vergleichbares gefunden und deshalb hab ich mich dazu entschlossen “schnell mal” selber sowas zu entwickeln.
Als ich den ersten Prototypen, den ich anfangs FAMW (“Fast access to many websites”) nannte, entwickelt hatte kam mir die Idee einen schicken JavaScript Effekt (Pagination Slide Pattern) den ich letztens entdeckt hatte dafür zu verwenden.
Und nachdem ich mir verschiedene existierende “Slide Transition”-Skripts (Carousel Component, flickrshow.com, DHTML Shifter) angeschaut hatte hab ich mich dazu entschlossen das Beispiel von thinkvitamin.com als Vorlage zu nehmen um meinen Slide-Effekt zu erzeugen. Das Beispiel basiert auf einem nicht sehr großem und sehr übersichtlichen JavaScript das auf der Yahoo! UI Bibliothek (YUI) aufbaut.
Nach mehreren Stunden rumprobieren und basteln hatte ich dann endlich den Quelltext so umgestellt und erweitert das er das tat was ich wollte. Danach verbrachte ich noch mehrere Stunden damit ein einfaches Design zu basteln und die Funktionalität rein zu bringen. Dabei hatte ich noch weitere Ideen wie z.B. das öffnen der ausgewählten Tools in einem Framset, automatische Bookmarklet erzeugung und die Unterstützung für Webservices die einen POST-Request erfordern
So nun aber genug geschrieben, schaut es euch doch einfach mal an und lasst mir ggf. ein Feedback zukommen