In letzter Zeit hatte ich mal wieder etwas mehr Zeit zu programmieren, daher gibt es jetzt zwei neue kleine
Tools für euch

Das erste Programm habe ich mal vorläufig
Files2Text genannt (ein besserer, total cooler Name viel mir spontan nicht ein

). Bei diesem Tool habe ich eine Idee umgesetzt die ich schon vor einiger Zeit hatte, und zwar ging es mir immer ziemlich auf die Nerven größere Ansammlungen von Dateien von Hand oder mit einem der diversen im Netz erhältlichen “Rename-Tools” (die meiner Meinung nach viel zu unflexibel sind) umzubenennen. Und da ich oft mit meinem Texteditor (
ScITE!) arbeite kam mir die Idee, wieso nicht auch
Dateinamen im Texteditor bearbeiten? — Das ist sehr flexibel und man muss sich nicht an eine neue Umgebung gewöhnen

Und nach ein paar Experimenten war dann auch der erste Prototyp geboren. Und genau den gibt es hier zum
download.

Mit dem zweiten Tool das ich
No sub folders! getauft habe versuche ich das Problem zu lösen, dass man bekommt wenn man
viele komprimierte Dateien (z.B. ZIP-Archive) auf einmal entpackt und jedes Archiv einen eigenen Unterordner anlegt. Das mag zwar manchmal ganz praktisch sein, aber wenn man z.B. Schriftarten oder andere einzeln gepackte Dateien extrahiert dann entstehen dadurch unzählige unnötige Unterordner aus denen man die Dateien dann wieder raus ziehen muss. Genau da setzt mein Tool ein. Man wählt einfach den Start Ordner aus (z.B. den eigenen “Downloads-Ordner”) und dann verschiebt einem mein Mini-Tool alle Dateien aus den Unterordnern in den definierten Start Ordner und löscht dabei auch optional die entstandenen leeren Ordner.
Das Kleingedruckte
Wie ich schon im Text erwähnt habe sind die zwei Programme erste Prototypen und ich kann euch keine Garantie für irgendwas geben. Ich habe die Programme zwar ausführlich getestet aber Fehler können sich immer mal einschleichen. Also nutzt die Programme bitte
auf eure eigene Verantwortung und verklagt mich nicht wenn’s schief gegangen ist

Und seid vor allem vorsichtig mit dem “No sub folders!” Tool, testet es nicht leichtfertig mit dem Pfad “C:/”, außer Ihr wollt testen wie stabil euer Betriebssystem ist
( Ich habe zur Sicherheit eine Warnmeldung eingebaut — man weiß ja nie…)
Noch einen Tipp zum Schluss

Ich habe solche kleinen Helferlein, wie die zwei oben beschriebenen Programme, immer ganz gerne im
Explorer Kontextmenü. Denn dadurch kann ich sehr schnell und ohne das langwierige Datei suchen auf die Tools zugreifen. Allerdings wollte ich euer System nicht noch mehr “zumüllen” und habe deshalb darauf verzichtet ein eigenes Kontextmenü Modul zu implementieren. Was, nebenbei gesagt, auch gar nicht so einfach ist (Stichwort: Windows Shell Extensions…).
Aber… — genau für den Fall kenne ich
zufällig genau das richtige Programm:
FileMenu Tools von dem spanischen Entwickler
Rubén López Hernández (keine Angst das Tool gibt es auch in Englischer Sprache). Ein sehr praktisches Tool, meiner Meinung nach, denn es ermöglicht einem jedes beliebige Programm in das Explorer Kontextmenü zu
zaubern. Und das sogar mit frei wählbarem Icon und einigen anderen praktischen Features. Zudem kann man damit auch Kontextmenü Einträge von anderen Programmen entfernen, falls diese einem auf die Nerven gehen. Alles in allem eine sehr coole Sache und bestens dafür geeignet um z.B. meine Tools in den Explorer einzubinden.
Download
Demnächst stelle ich auch noch den Quelltext von den Tools online…
Rückmeldungen ist natürlich erwünscht!