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Archiv für März, 2007

Remove Empty Directories - neue Version!

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mit PHP und Winbinder ein kleines Windows-Programm geschrieben das alle leeren Ordner unter einem vom Benutzer frei wählbaren Start-Ordner löscht. Das ist zwar keine weltbewegende Sache, aber ich finde es ziemlich praktisch da sich oftmals nach dem Aufräumen der Festplatte eine Menge leerer Ordner ansammelt, und wer hat schon Lust diese von Hand zu löschen?

Das Suchergebniss wird dann in einer übersichtlichen Baumstruktur dargestellt. Des weiteren lassen sich eigene Regeln zum löschen oder beibehalten von Ordnern definieren. Zudem können auch Ordner die nur leere Dateien enthalten erfasst werden.
Einfach ausprobieren ! — RED verändert nichts am System und lässt sich wieder einfach deinstallieren :-)

Screenshots:

Remove Empty Directories - Screenshot 1 Remove Empty Directories - Screenshot 3 Remove Empty Directories - Screenshot 3

Feedback?

Ihr habt Probleme mit RED, Fragen oder Anregungen? Dann einfach hier im Blog oder über das Kontaktformular auf meiner Homepage einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich über alle Rückmeldungen (aber natürlich mehr über die positiven ;-) ).

System Anforderungen:

RED benötigt das kostenlos erhältliche .NET Framework 2.0 von Microsoft damit alles korrekt funktioniert. ( Das Setup-Programm sollte allerdings selbst prüfen ob das .NET Framework 2.0 installiert ist und es ggf. nachinstallieren. )

Download:

(RED ist momentan nur in Englisch verfügbar)

Der Quelltext von RED unterliegt der Open Source Lizenz GNU LGPL.

Also ich hoffe euch gefällt das Tool und Ihr findet einen praktischen Einsatz dafür!

Jonas


Weitere meiner Tools die es kostenlos zum Download gibt:

Spam verhindern ohne Captchas?

grafisches CaptchaLetztens bin ich über eine interessante Technik namens Negative Captcha (2007) bzw. Comment-Flak (2006) gestoßen. Dabei geht es im Gegensatz zu grafischen Captchas, die Spam verhindern in dem Sie dem Besucher eine für Computer unlösbare Aufgabe stellen, darum zu prüfen ob der Besucher ein Spambot ist in dem man sich die typischen Verhaltenmuster der Spambots zu nutzen macht.

Die Funktionsweise dahinter:
Man fügt ein zusätzliches Textarea- oder Input-Feld in das Eingabeformular ein, dies versteckt man über CSS oder JavaScript. Ein “menschlicher” Besucher wird dieses Feld natürlich nicht ausfüllen da er es nicht sieht. Die meisten Bots allerdings füllen die Formulare stupide mit Spamlinks oder Text aus. Dadurch muss man nur prüfen ob das “Dummy”-Feld einen Inhalt hat oder nicht. Wenn es einen Inhalt hat dann sperrt man den Eintrag einfach ;-)

Es ist zwar nicht sicher das sich die Spam-Bots ewig damit austricksen lassen, aber ich finde diese Methode sehr elegant :-)

Ich werde das in nächster Zeit mal in meinem Blog ausprobieren und sehen wie es läuft…

Update (12.03.2007): Ich habe ein “Dummy”-Feld namens text in das Kommentarformular eingefügt. Wenn Ihr CSS in meinem Blog deaktiviert müsstet Ihr es sehen können. Mal sehen ob der SPAM trotzdem noch durchkommt…

Update (27.03.2007):
Also der Trick mit dem “Dummy”-Feld scheint prima zu funktionieren, allerdings habe ich anfangs einen kleinen Fehler gemacht: Ich habe zwar geprüft ob das Dummy-Feld leer ist, aber nicht ob es überhaupt vorhanden ist. Dadurch kam der Kommentar-Spam trotzdem durch, da die Spammer scheinbar ein fest vordefiniertes Schema benützen um Ihre Werbekommentare abzusetzen und dabei mein Dummy-Feld natürlich nicht übermittelt haben.

Update (08.04.2007):
Cool ich habe in den Log files gesehen das die Bots mittlerweile zwar die “Dummy”-Felder mitsenden, aber Sie füllen diese auch aus bzw. verändern deren Inhalt. Dadurch sind Sie leicht erkennbar. Das einzige größere Problem sind jetzt noch die Trackback-Kommentare. Bei diesen lässt sich natürlich kein “Dummy”-Feld einfügen da der Aufruf und die Struktur klar vordefiniert ist. Also muss ich mich dann wohl doch noch auf die Akismet Erweiterung verlassen oder ggf. die Trackback Kommentare ganz abschalten :-(

Wie so ein Spambot vorgehen könnte (nur eine Theorie, meinerseits):
Wahrscheinlich sucht die Spam-Software über diverse Suchmaschinen, Blog Verzeichnisse oder sonstige Quellen nach Blogs eines bestimmten Fabrikats z.B. Wordpress. Und da bei jeder Wordpress Installation der Aufbau identisch ist kann der Bot nun einfach alle Blogs durchgehen und auf gut Glück einen POST-Request mit der entsprechenden Werbebotschaft auf die wp-comments-post.php absetzen und hoffen das die Werbung durch kommt und im Blog angezeigt wird. Dabei scheint dem Spambot egal zu sein wie das eigentliche Kommentarformular überhaupt aufgebaut ist und ob seine Aktion erfolg hatte.

Ich habe im Moment leider keine Zeit aus meinem Experiment eine Wordpress Erweiterung zu machen, aber ihr könnt euch hier die Anleitung zu diesem “Hack” runterladen. Ich empfehle die Anwendung aber nur Experten die sich damit auskennen :-)


Update 25. Mai 2007: Ein weiterer Artikel zum Thema Captcha`s:
» Innovativ: Alte Bücher mit Captcha´s digitalisieren
Update 28. Juni 2007: Unter dem neuen Titel “Fighting Form Spam with CSS” wird diese Methode enorm gepuscht und kommt auch bei Digg auf eine hohe Position. Jetzt werden bestimmt auch bald die Spammer darauf aufmerksam und entwickeln Gegenmaßnahmen…

Neues Blog Design

Unsleepable Theme Da ich mein altes Wordpress-Theme (siehe Bild links) irgendwie nicht mehr sehen konnte und ich keine Zeit habe ein eigenes zu machen, habe ich mich dazu entschlossen auf ein anderes kostenloses Theme umzusteigen.

Nach stundenlanger Suche und vielen Tests habe ich mich dann für das Theme (Not so) Fresh von XSized entschieden, dieses ist eine modifizierte Version des Fresh Themes von iLEMONed und dass wiederum basiert auf dem alten Designs von Bartelme.at.

Diese Konstellation ist irgendwie etwas verwirrend, aber das Ergebnis ist toll. Hiermit danke ich den drei beteiligten Autoren für dieses schicke Theme :-)